Mrz
Immobilienpreise an der Costa del Sol am Fallen
Dies geht aus einer Analyse eines hier ansässigen Immobilienbüros hervor. Gleichzeitig seien im Monat März 9,5 % weniger Häuser und Wohnungen zum Erstverkauf angeboten worden als noch ein Jahr zuvor.
Laut dieser Studie liegt der Grund der gebremsten Entwicklung im zur Zeit bestehenden Überangebot, dem fehlenden Kaufinteresse im In- und Ausland, den hohen Preisen an der Küstenregion, und nicht zuletzt an der allgemein bestehenden Unsicherheit durch die internationale Finanzkrise auf dem Immobiliensektor.
Besonders schwer zu vermitteln sind Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, die zu ca. 45 % zwar schlüsselfertig sind, bisher jedoch keine Käufer gefunden haben. Aber auch Einfamilienhäuser stehen laut dieser Studie zu ca. 37 % leer.
Der durchschnitliche Zeitraum für die Vermarktung einer neuen Immobilie liegt laut dieser Studie bei 55 Monaten.
Am längsten habe es in den Städten Manilva und Marbella, mit durchschnittlichen Vermarktungzeiten von 5 Jahren und 8 Monaten, gedauert. In Estepona wurde hierfür 1 Jahr weniger benötigt.
Bei den Quadratmeterpreisen ist ein besonders hoher Verfall von 15 % in den Gebieten von Mijas Costa und Sotogrande zu verzeichnen. Dagegen sei in Fuengirola, als einzigem Küstenort, ein Preisanstieg um 4,5 % pro Quadratmeter zu verzeichnen.
